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Mechanismen der Tumorgenese und Mausmodelle maligner Erkrankungen

Dieser Projektbereich umfasst Grundlagenforschung zur Identifizierung und Charakterisierung genetischer Faktoren der Tumorgenese. Dabei handelt es sich u.a. auch um Mechanismen, die für Tumorprädisposition verantwortlich sind bzw. um epigenetische Genfehlsteuerungen, die für Krebsentstehung eine wesentliche Rolle spielen. Mitantragsteller aus der AG sind PD Dr. rer.nat. Dirk Prawitt und Dr. med. Ekkehart Lausch, die weitere Biologie-Doktoranden der AG betreuen.

 

In einem DFG-Projekt (Lausch/Zabel, 2004-2006), das Teil der 2004 neu etablierten DFG-Forschergruppe „Suszeptibilitätsfaktoren der Tumorgenese" ist, soll unter dem Titel „Exogene und endogene Faktoren VHL-assoziierter Neoplasien“ ein Tumormodell für die Phäochromozytomentwicklung beim von Hippel-Lindau Syndrom generiert werden.

 

In einem DFG-Projekt (Prawitt/Zabel, 2004-2006), das Teil des DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1129 “Epigenetics“) ist, werden von Dr. rer.nat T. Enklaar und PD Dr. rer.nat D. Prawitt (epi-)genetische Ereignisse, die zum Beckwith-Wiedemann-Syndrom (ein Tumor-Prädispositionssyndrom) führen, unter dem Titel: „BWS and associated tumors - Identification of factors essential for imprinting mechanisms" analysiert.

 

Projektbereich Tumor-Mausmodelle hat sich über eine Reihe von Jahren zu einem zentralen Thema entwickelt, wobei ein besonderes Augenmerk der Nieren-entwicklung und der Nierentumorgenese gilt. Wir waren dabei über mehrere Förderperioden Bestandteil des Ende 2002 ausgelaufenen Mainzer SFB519 „Organ- und Zelltypspezifität der Tumorentstehung, -entwicklung und -prävention“.

 

Unsere Projekte (1,2) werden inzwischen als DFG-Einzelanträge weitergeführt:

 

 

1. DFG-Antrag LA 1381/1-1 (Lausch/Zabel): „Konditionale Mutation des von Hippel-Lindau (VHL) Tumorsuppressors in der Niere“ (Laufzeit: 2003-2005).

 

2. DFG-Antrag SP 682/1-1 (Spangenberg/Zabel): „Generierung und Analyse eines Wilmstumor-Mausmodells mittels einer konditionalen und reversiblen knock-out Strategie“ (Laufzeit: 2003-2005).

 

 

Außerdem besteht eine intensive Zusammenarbeit mit Dr. Bockamp (Zentrallabor für Molekulare Mausgenetik am Institut für Toxikologie) mit dessen Arbeitsgruppe wesentliche Projektteile durchgeführt werden:

 

3. Deutsche Krebshilfe (Bockamp/Zabel, 2003-2005): „Entstehung der Akuten Myeloischen Leukämien - Funktionsanalyse des AML-ETO Fusions-proteins und des Wilmstumor 1 (WT1) Tumorsuppressors im Mausmodell“.

 

4. Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation (# 15202-386261/618) (Spangenberg, 2004-2005): „Herstellung und Analyse eines Mausmodells für die Ovarialkarzinogenese“.

 

 

 

 

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© Molekulargenetisches Labor AG Prof. Zabel
Kinderklinik Universität Mainz

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