![]() |
| Molekulargenetisches Labor der Kinderklinik |
![]() |
Molekulargenetisches Labor Projekte Mechanismen der Tumorgenese |
|
Exogene und endogene Faktoren VHL-assoziierter NeoplasienDie von Hippel-Lindau Erkrankung ist ein autosomal dominant vererbtes Tumorprädispositionssyndrom.
Betroffene entwickeln in Abhängigkeit von Mutationen im VHL-Gen hypervaskularisierte Tumoren des zentralen Nervensystems, des Pankreas, der Nebenniere und der Niere. Eine Genotyp-Phänotyp-Korrelation erlaubt die Unterscheidung verschiedener Formen der Erkrankung: Typ 1 ohne, Typ 2 mit Auftreten eines Phäochromozytoms (PCC). Bei Erkrankungen vom Typ 2 liegen in der Regel VHL-Punktmutationen vor, die zu missense-Mutationen im VHL-Protein (pVHL) führen. Typ 2-Mutationen, die neben PCC mit weiteren Tumorformen assoziiert sind (Typ 2A und 2B), zeigen eine gestörte Funktion von pVHL in der HIF-Regulation. Bei Typ 2C bleibt die Funktion von pVHL als Ubiquitin-Ligase von HIF-a erhalten.
Zwei Strategien werden zur Aufklärung der Rolle des pVHL in vivo verfolgt:
Diese definierten Modelle der Pathogenese VHL-assoziierter Neoplasien dienen zur Aufklärung der Tumorsuppressor-Funktion von pVHL.
Das Vorhaben wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG im Rahmen der Forschergruppe 527 „Suszeptibilitätsfaktoren der Tumorgenese“.
|