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| Molekulargenetisches Labor der Kinderklinik |
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Molekulargenetisches Labor Projekte Mechanismen der Tumorgenese |
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Generierung und Analyse eines Wilmstumor-Mausmodells mittels einer konditionalen und reversiblen knock-out Strategie.(Spangenberg/Zabel; DFG SP682-1/1)
Der Wilmstumor (WT oder Nephroblastom) ist mit einer Inzidenz von ca. 1:10.000 die häufigste solide Tumorerkrankung der frühen Kindheit. Histologisch zeigen WTs eine ausgeprägte Heterogenität. Sie weisen i.d. Regel stromale, epitheliale und blastemische Gewebeanteile auf. Diese histologische Heterogenität geht mit einer genetischen Heterogenität einher. Bisher konnte ein Wilmstumorgen (WT1) identifiziert werden. Die Tatsache, dass dieses Gen nur in ca. 10% der Nephroblastome Mutationen aufweist, sowie die Kopplung der Erkrankung mit anderen chromosomalen Loci (z.B. 11p15.5, 16q) legt die Vermutung nah, dass weitere Gene von Mutationen betroffen sind und zur Wilmstumorgenese beitragen.
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